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  Umbaumaßnahmen am Hauptgebäude

der ERS Dillingen im Jahr 2003

(Fotos weiter unten!)
 

Bilder vom 12.11.2003

 

      

 

 

Bilder vom 23.09.04

 

 

 

 

In diesem Jahr werden die Fassaden und die Fenster der alten Realschule erneuert.

Dabei werden zunächst die vorhandenen alten Eternitplatten der Außenfassade entfernt und entsorgt. Diese Platten enthalten Asbest, das zu den sehr stark Krebs erregenden Gefahrenstoffen zählt. Eine Gefahr für die Gesundheit geht von solchen Platten nicht im Ruhezustand aus, sondern nur dann, wenn sie bewegt und bearbeitet werden, z. B. durch Schleifen, Sägen oder Bohren. Deshalb muss bei ihrer Entfernung und Entsorgung nach gesetzlichen Vorschriften und sehr sorgfältig umgegangen werden. So dürfen die Arbeiter nur in geeigneten Schutzanzügen agieren. Die alten Platten müssen sorgfältig luftdicht verpackt und auf einer Spezialdeponie entsorgt werden. Danach wird eine neue Wärmeisolierung auf die Außenwände aufgebracht.

Außerdem werden die alten Fenster durch neue, besser isolierte Fenster ersetzt.

Alle diese Maßnahmen werden zur Energieeinsparung in dem Gebäude beitragen. Da die Baumaßnahmen auch über das Projekt "KlasseSchule" finanziert werden und eine Bedingung dieses Wettbewerbs die inhaltliche Begleitung dieser Tätigkeiten im Unterricht umfasst, wird im Unterricht auf die Problematiken "Wärme-Isolierung", "Entsorgung von Sondermüll", "Aluminium als Werkstoff" und die "farbliche Gestaltung von Fassaden" eingegangen. Die ausführenden Firmen sind dazu aufgefordert worden, Restformen der alten Fenster bzw. Fassade in geeigneter Weise als Lernobjekte zu erhalten.

 

Verlaufsplan der Umbaumaßnahmen 1. Bauabschnitt

20. Februar 2003

Abbruch des Windfangs zwischen Innenhof und Hausmeisterwohnung

 

21. Februar bis 26. Februar 2003

Gerüstbau an der Außenfassade zum Innenhof; 4 - 5 m breiter Arbeits- und Sicherheitsstreifen entlang der Fassade.

 

27. Februar 03 bis 5. März 2003

Abbruch und Entsorgung der Außenverkleidung

 

ab 12. März 2003 bis Ende Osterferien

- Ausbau der alten Fenster und gleichzeitiger Einbau der neuen Fenster durch die Fa. Alu-Bau Klees, St. Wendel

- Tagesleistung: 8 Fenster

- Gleichzeitige Vorbereitung der Rohfassade zur Aufbringung der Wärmeisolierung durch die Fa. F. P. Schnöll, Bexbach

 

 

 

Dokumentation des ersten Bauabschnittes der Umbaumaßnahmen

2003 an der Erweiterten Realschule Dillingen



25. Februar 2003

Nach Demontage der Tür zwischen Ostflügel und Schulhof konnte der mit Gerüstteilen beladene LKW der Firma W. Hanisch unser inneres Schulgelände befahren, um den Gerüstaufbau zu ermöglichen.


 

Nachdem dieses erste Problem gelöst war, konnte der Gerüstaufbau beginnen.

Mehrere Arbeiter beschäftigten sich über zwei Tage mit der Montage des Gerüstes, um alle Gebäudeteile erreichbar zu machen. Um eine Gefährdung der Schüler auszuschließen, wurde der gesamte Aufbau durch Absperrungen abgegrenzt. Zusätzlich wurde den Schülern mitgeteilt, dass das Betreten der Baustelle verboten ist. Auch wurden bei Nichtbeachtung der Regeln angemessene Strafen festgelegt.

 



28. Februar 2003

Nun konnte endlich der Abbau der Eternitplatten beginnen. Da in diesen Platten ein Anteil Asbest, das zu den sehr stark Krebs erzeugenden Gefahrenstoffen zählt, enthalten ist, durften die Arbeiter nur in geeigneten Schutzanzügen agieren. Der gesamte Abbau dauerte 6 Tage.


 

 


Nach Entfernung der Eternitplatten war eindeutig zu erkennen, dass die Isolierung komplett fehlte. Dies bestätigte die Vermutung, dass eine neue Wärmedämmung dringend notwendig ist. Nun mussten nur noch die zur Befestigung der Platten benutzten Holzlatten entfernt werden, um mit der Arbeit fortzufahren.


 

 

5. März 2003

Da bei der Entsorgung von Asbest und asbesthaltigen Produkten die Vorgaben der TRGS 519 (Technische Regel für Gefahrstoffe 519) maßgeblich sind, mussten die entfernten Eternitplatten staubdicht verpackt und gekennzeichnet werden. Danach wurden die „Pakete“ mit Hilfe eines Hebekrans auf den LKW geladen, um sie dann auf eine Spezialdeponie in Spiesen/Elversberg zu bringen.



 

Nach Ankunft auf der Deponie legte der LKW-Fahrer den vereinfachten Entsorgungsnachweis, der zur Anlieferung von Asbestprodukten an Deponien benötigt wird, vor. Anschließend wurden die verpackten Eternitplatten mit Hilfe eines Gabelstaplers vom LKW genommen.




Die abgeladenen Eternitplatten wurden wie aus dem Photo ersichtlich gelagert und anschließend mit Asche und Erdreich überdeckt. Der LKW-Fahrer versicherte, dass durch die dichte Verpackung auch bei starken Regenfällen kein Asbeststaub in das Grundwasser gelangen könne.

 

 

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