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Die BAUSTEINE unseres

Einstiegskonzepts zur
 
Schulentwicklung
 

 

Konzeptbaustein Selbstorganisation



Jede Schule geht vernünftigerweise ihren eigenen Weg  bei der Schulentwicklung. Grundsätzlich ist  für diese Entwicklung hilfreich, wenn eine Organisationsstruktur zur Verfügung steht, die eine koordinierte Vorgehensweise ermöglicht.

In der ERS Dillingen hat sich eine Arbeitskreisstruktur entwickelt, die gewährleistet, dass die Arbeit der einzelnen Kreise in einem gemeinsamen Koordinationskreis abgestimmt und synergetisch aufbereitet werden kann, um dann schließlich in ein allgemein gültiges Schulprogramm einzufließen (s. nachfolgende Abbildungen).

Diese Arbeitskreiskultur stellt ein besonders gutes Fundament für eine zielgerichtete Schulentwicklung dar. Zum einen ist  ein großer Teil des Kollegiums aktiv an der Gestaltung der Schule beteiligt, zum anderen bietet der außerschulische  Expertenkreis eine segensreiche Unterstützung mit hohem Innovationscharakter.

Die  zweijährigen Erfahrungen, die mit einem kleinen Kreis aus Zukunftswerkstatt Saar, Arge-Solar und  Hochschule für Technik und Wirtschaft gemacht worden sind, sind sehr positiv zu bewerten und haben zu zahlreichen Projekten und Kooperationen mit der Schule geführt.
 

Was wir erreichen wollen:
Eine Verstetigung der Arbeitskreisorganisation.

Was wir tun und tun wollen:
Organisation von Hilfen zur Effizienzsteigerung und Unterstützungsressourcen.


 

Konzeptbaustein Lehr- und Lernkonzept



Das Lehr- und Lernkonzept hat als Ziel, der heranwachsenden Generation beim Erwerb der Kompetenzen zu einer selbstverantwortlichen, sozial- und umweltverträglichen Lebensbewältigung zu helfen.

Dabei spielt die Entwicklung einer Unterrichtskultur durch eine Lehrerschaft, die von der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit von Anpassungsveränderungen überzeugt ist, eine wesentliche Rolle.

Das zu entwickelnde Konzept orientiert sich an den heutigen Schülern, die nicht schlechter, sondern anders als früher sind; es hat die Herausforderung der heutigen Zeit, das Leben in der Informationsgesellschaft, im Blick.

Über die Schnittmenge aller Reformdiskussionen lassen sich folgende Aspekte hervorheben.
 

Was wir erreichen wollen:
Eine authentische Lernumgebung als Lernsituation, die der späteren Anwendungssituation möglichst ähnlich ist.

Was wir tun und tun wollen:
Lernen bei Originalbegegnungen vor Ort. Verstärken ganzheitlichen Lernens. Eingehen auf Schülerinteressen.


Was wir erreichen wollen:
Eine größtmögliche Selbststeuerung, ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Leistungsbereitschaft und Selbstmotivation.

Was wir tun und tun wollen:
Förderung innovativer Lernarrangements.
Projektbezogene und fächerübergreifende Unterrichtsverfahren.
Aufbau motivationaler  Orientierungen und Interessen, mit Motivation als Ziel des Unterrichts.


Was wir erreichen wollen:
Förderung zum Erwerb spezifischer Problemlösefähigkeiten.

Was wir tun und tun wollen:
Der „Weg“ ist ebenfalls das Ziel des Unterrichts.
Entwicklung eines Methodencurriculums zum Aufbau methodisch-strategischen Lernens.
Intensivieren elementarer Lern- und Arbeitstechniken.


Was wir erreichen wollen:
Förderung von Kooperation und Teamfähigkeit.

Was wir tun und tun wollen:
Aufbau elementarer Kommunikations- und Kooperationsmethoden durch partnerschaftlichen Umgang miteinander. Entwicklung von Aufgaben für die Kooperation der Schüler. Schule als Lebensbereich erlebbar machen.

Was wir erreichen wollen:
Die Forderung nach lebenslangem Lernen ernst nehmen.

Was wir tun und tun wollen:
Vermittlung einer realistischen zukunftsbejahenden Lebenssicht.
Durch Nutzung der neuen Medien und  durch Einführung in neue Technologien die Schaffung der Voraussetzung für lebens-langes Lernen. Vermittlung einer tragfähigen Grundbildung.
 
 
 

 

Konzeptbaustein Ökologie 



Wir teilen mit vielen Menschen die Sorge um den Lebensraum Erde. Seit der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro, 1992, wird auch in der breiten Öffentlichkeit die Notwendigkeit einer ökologischen Neubesinnung diskutiert.

Mittlerer Weile erkennt man auch die Verflechtungen sozialer, ökologischer und ökonomischer Faktoren  und deren Auswirkungen auf das Wohlergehen des Menschen immer deutlicher.

Um so wichtiger ist es, den von der Weltkonferenz proklamierten Agenda-Prozess umzusetzen, lokal, mit den sich bietenden Möglichkeiten.

Die ERS hat den ökologischen Aspekt in ihr Leitbild mit aufgenommen und ist bestrebt, ein ressourcenschonendes und auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Verhalten im Unterricht zu thematisieren und an der Schule zu praktizieren, um das Bewusstsein der Schulgemeinschaft zu schärfen und der Verantwortung für die Zukunft gerecht zu werden.
 
 

Was wir erreichen wollen:
Schülerinnen und Schüler für das Problem der Umweltgefährdung sensibilisieren

Was wir tun und tun wollen:
Thematisieren der Umweltproblematik im Unterricht, Einbeziehen von Umweltfachleuten in den Unterricht
Exkursionen, Unterrichtsgänge zu Umwelteinrichtungen


Was wir erreichen wollen:
Ökologische Umgestaltung unserer Schule

Was wir tun und tun wollen:
Konsequente Projektarbeit unter Einbeziehung der Schulgemeinschaft mit Schülern, Eltern und Lehrern in Kooperation mit Schulträger, Beratern und Sponsoren


Was wir erreichen wollen:
Verzahnung und Einbeziehung der Projektarbeit mit und in den Unterricht.
 

Was wir tun und tun wollen:
Einbeziehung der Schüler in das Projektteam,
Darstellung der Projektarbeit durch Schüler innerhalb und außerhalb der Schule,
Übermitteln der gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen in interessierte Klassen durch Schüler.
 


 


Konzeptbaustein Beziehungsdidaktik



In der ERS wird zur Verbesserung des Lehr- und Lernklimas der intensiven Beziehungsarbeit ein hoher Wert beigemessen. Insbesondere soll der präventive Charakter der Beziehungsarbeit gegenüber Gewalt- und Aggressionsbereitschaft genutzt werden.

Das große Ziel ist Gestaltung eines Schulklimas, das für Schüler, Lehrer, Eltern auf respektvollem Umgang miteinander und der gegenseitigen Wertschätzung basiert, in einer Atmosphäre, in der Gewalt geächtet wird.

Für dieses Ziel hat der Arbeitskreis Beziehungsdidaktik ein Konzept „Umgang mit Kontroversen und Konflikten“ entwickelt.
 

Was wir erreichen wollen:
Ein erster und überaus wichtiger Schritt der Gewaltprävention ist  die Sensibilisierung für Gewalt.
 

Was wir tun und tun wollen:
Einbeziehung der Gewaltfragen in den Unterricht, Unterrichtsgänge zu der Polizei, Verkehrsunternehmen, Infoveranstaltungen auch für Eltern

Was wir erreichen wollen:
Aufhebung der Anonymität, Verbesserung der Kommunikationsstruktur.

Was wir tun und tun wollen:
Übernahme von Patenschaften, Klassenstufenversammlungen, Einbindung in Arbeitskreise.

Was wir erreichen wollen:
Entwicklung einer Streitkultur, die bei Konflikten hilft, eine menschenwürdige Lösung zu finden.

Was wir tun und tun wollen:
Förderung der Kommunikationsfähigkeit und des Problemlöseverhaltens durch Mediation.


Was wir erreichen wollen:
Entwicklung spezifischer Maßnahmen zur Gewaltprävention.

Was wir tun und tun wollen:
Aufstellung von klaren Konsequenzen im Falle von Gewaltanwendungen, Bewegungsförderung, Entspannungs- und Konzentrationsübungen, spezielle Betreuung auffälliger Kinder, Erlebnispädagogik.


Was wir erreichen wollen:
Aufbau eines Stütznetzwerkes für Gewaltprävention.
 

Was wir tun und tun wollen:
Zusammenarbeit mit  Kreisjugendamt, Psychologischen Beratungsstellen, Schulsozialstationen, Polizei, Netzwerk Mediation.


 

 

 

 

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