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 Preis für die ERS Dillingen

im Wettbewerb "KLASSE SCHULE"

 

 

Die ERS Dillingen war einer der Preisträger im Wettbewerb "KLASSE SCHULE", den das saarländische Kultusministerium im Jahr 2002 ausgeschrieben hatte. Es sollten Schulen prämiert werden, die einen Beitrag zur Verbesserung oder Schonung der Umwelt leisten. Außer uns beteiligten sich 57 weitere Schulen.

Bei der Vorstellung der Preisträger hob die Jury unsere Erfahrungen im Bereich Ökologie hervor. Es wurde betont, dass unsere Schule bereits Zeichen gesetzt habe. "Ökologisches Engagement hat schon Tradition bei der ERS Dillingen", hieß es. Unsere Arbeitsgruppe Schulentwicklung stelle seit mehreren Jahren unter der Federführung von Schulleiter Kurt Remmel "musterhafte ökologische Projekte" auf die Beine. Sieben Aktionskreise förderten die Entwicklung der Schule bis hin zum "Bildungszentrum der Zukunft". Dazu gehörten beispielsweise unser Sonnensegel vor dem Schulgebäude, der Umbau unserer Heizungstechnik, das Anlegen des Schulgartens, das Feuchtbiotop und das Mediationsprojekt. Presse und Fernsehen berichteten über die Preisverleihung, bei der einzelne Projekte präsentiert wurden. Weitere Informationen zu den einzelnen Aktionskreisen lesen Sie auf unserer Seite "Schulentwicklung".

Durch die Aktion "KlasseSchule" werden auch die Umbaumaßnahmen am Hauptgebäude der ERS Dillingen im Jahre 2003 finanziert. Hier werden die Fassaden und die Fenster erneuert. Weitere Einzelheiten dazu mit Fotos finden Sie hier.

 

Aktuelle Projekte

Erfahrung in Ökologie

Hier setzt man Zeichen! Ökologisches Engagement hat bereits Tradition in der Erweiterten Realschule Dillingen. In Abstimmung mit dem Träger realisiert seit mehreren Jahren die Arbeitsgruppe "Schulentwicklung" (bestehend aus internen und externen Mitgliedern) musterhafte ökologische Projekte. Dies fand auch die Begeisterung zahlreicher externer Sponsoren. Unter Koordination der Schulleitung betreiben derzeit sieben Aktionskreise die Entwicklung bis hin zum Bildungszentrum der Zukunft. Dies wird mit Sicherheit – auch schulübergreifend – viele positive Akzente setzen. Im pädagogischen, sozialen und ökologischen Bereich. Dies beweisen die vielen realisierten Teilprojekte. Vom Solarsegel über das Feuchtbiotop im neuen Schulgarten bis hin zum Arbeitskreis "Gewaltprävention und Schulprogrammentwicklung". Die Erweiterte Realschule Dillingen – ein Modell für das 21. Jahrhundert.

Realisiert wurden:

(bereits erreichte Ressourceneinsparungen laut Energiebericht der Umwelt AG)
• Elektrische Energieeinsparung von 21% durch computergesteuerte Einzelraumregelung mit verringerten Pumpenlaufzeiten
• Einbau elektronischer Pumpen
• Verantwortliches Schüler- und Lehrerverhalten bei der Beleuchtung
• Heizwärmeeinsparung von 20% durch computergesteuerte Einzelraumregelung mit Fensterkontakten und programmierten   Benutzungsplänen
• Senkung des Wasserverbrauchs um 46% durch Aufspüren und Beseitigen von Leckagen
• Solarenergiegewinnung durch "Sonnensegel"

• Fenstererneuerung im Innenhof (bereits erfolgt)

• Wärmedämmung der Fassade im Innenhof

• Teilentsiegelung des Schulvorplatzes im Bereich des Sonnensegels

• Fahrradwerkstatt

• Ökologische Sanierung der asbestbelasteten Fassade
• Einsatz neuer Druckspüler in den Toiletten
• Erfolgreiche Teilnahme an mehreren ökologischen Wettbewerben

Geplant sind:
Um- und Neugestaltung der Schulanlage durch:
• Umbau eines Westwallbunkers zur Geschichtswerkstatt
• Begegnungszentrum im Bunkerbereich unter Verwendung ökologischer Materialien
• Projektpark
• Entsiegelungsmaßnahmen mit Neugestaltung des Schulhofes
• Dachbegrünung und Regenwassernutzung
• Solarkollektoranlagen für Warmwasser- und Warmluftgewinnung
• Erneuerung der Beleuchtung

 

Ökologische Sanierung der ERS Dillingen

Im Februar wurde an der ERS Dillingen mit der Sanierung der asbestbelasteten Fassade und dem Einbau neuer Fenster begonnen.
Durch den Abriss der asbesthaltigen Fassade konnte man sehr schnell erkennen, dass eine Fassadenisolierung komplett fehlte, die es nun aus ökologischen Gesichtspunkten und im Sinne der Zielsetzung des Projektes "KlasseSchule" aufzubauen galt.
Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurden von zwei Lehrkräften und 90 Schülern und Schülerinnen aus 3 Klassen in Zusammenarbeit mit Architekten, ARGE Solar und der Kreisverwaltung die Neugestaltung der Fassaden begleitet.
Im Unterricht wurde auf die Problematiken "Isolierung", "Entsorgung von Sondermüll", "Aluminium als Werkstoff" und die "farbliche Gestaltung von Fassaden" eingegangen. Die ausführenden Firmen wurden dazu aufgefordert, Restformen der alten Fenster bzw. Fassade in geeigneter Weise als Lernobjekte zu erhalten.
Im Kunstunterricht wurden von den Schülern und Schülerinnen diesbezüglich Entwürfe ausgearbeitet und vorgestellt. Die Schüler und Schülerinnen wurden während dieser Zeit auch mit in die Planung in verschiedenen Gremien (Schulleitung, Architekt und Steuerungsgruppe) mit einbezogen und konnten so ihre selbstentwickelten Ideen (Entwürfe für die neue Fassade) mit einbringen und auch die Entscheidung über die Auswahl der neuen Fassade mit tragen.
Durch diese pädagogische Maßnahme setzten sich, nach Aussage der beteiligten Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler mit Interesse mit der kreativen Seite der Fassadengestaltung auseinander. Zusätzlich erarbeiteten sie sich durch die Partizipation in den Planungs- und Steueurungsgremien verschiedene Gestaltungskompetenzen wie Planungs- und Vernetzungskompetenzen, die Fähigkeit zur Kooperation sowie die Fähigkeit sich und andere zu motivieren.
Dieses Interesse und die Möglichkeit die eigene Schule mitgestalten zu können soll auch weiterhin bestehen bleiben, indem eine Fläche der Fassade immer wieder von nachfolgenden Klassen neu gestaltet werden kann.

           

 

Aktion Europ. Energiededektiv

Projektleiter: Alfred Motsch
Projekt: Energie

Am 13.03. besuchte die Klasse 8g H der ERS Dillingen den Energiepark Remerschen.
Auf Einladung des Klassenlehrers waren der Bürgermeister, der Vertreter der Stadtwerke und der Vertreter des Umweltamtes ebenfalls anwesend. Herr Biringer und Herr Streit von der ARGE Solar, sowie Vertreter der Betreibergesellschaft demonstrierten den Schülern sehr anschaulich die entsprechenden Techniken. Zum Abschluss der Fahrt besuchte die Gruppe das Europadenkmal in Schengen.

Die weitere Planung der Veranstaltungsreihe:
Elternabend mit Information zum Thema "Energiesparen"
Projekttag zum Thema "Energieverluste"
Abschlussveranstaltung mit den Stadtwerken

 

Projekt: Recycling

Projektleiter: Rita Speicher

Das Fach Arbeitslehre behandelt in Kooperation mit dem Fach Bildende Kunst das Thema, wie man aus recyclefähigem Abfall des täglichen Lebens Kunstwerke schaffen kann. Zu den Abfällen, die verarbeitet werden können, zählen Papier, Holz, Verpackungen aus Kunststoff und Papier, Kunststoffdeckel, Kacheln, Spiegelstücke, Glas usw.. Angeregt durch ein Bild im Katalog der Documenta 2002 wurden neuerlich Erinnerungsstücke aus der eigenen Kindheit – Spielsachen, Kuscheltiere, Babysachen, Schnuller, Essbestecke usw. – zu einer Collage wiederverwertet. Jeder Schüler fertigte im Arbeitslehreunterricht aus gehobelten Dachlatten und einer 40 cm x 40 cm Hartfaserplatte einen Bildrahmen. Im Kunstunterricht wurde die Collage mit Erinnerungsstücken aus der eigenen Kindheit und einem selbstgegossenen Kopf aus Gips selbstständig gestaltet und abschließend mit Goldacrylfarbe gestrichen bzw. mit Goldlack besprüht. Alle bearbeiteten Bildrahmen wurden zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt und als Wandbild im Flur des Schulgebäudes aufgehängt. Wegen der Goldfarbe erhielt das Bild den Namen "Die Goldene Kindheit".

Während der gesamten Bearbeitungszeit beschäftigten sich die Schüler mit der Thematik Abfall und Abfallentsorgung und wurden dadurch für die Müllproblematik sensibilisiert.

Die Thematik wird an der Schule in Aktionen wie "Saubere Schule", "Mülltrennung", Müllvermeidung", "Umverpackung von Gegenständen" usw. in anderen Bereichen weitergeführt.

 

Begegnung und Kommunikation

Die ERS Dillingen setzt auf Kommunikation und Solidarität in der Beschäftigung mit der Agenda 21. Auf dem Schulgelände soll ein Projektpark angelegt werden, der neben einer Geschichtswerkstatt in einem alten Westwallbunker, ein Haus der Stille und des Kunsthandwerks, ein Gewächshaus und ein Begegnungszentrum für das kulturelle Leben der Schulgemeinschaft und des Stadtteiles umfasst. All diese Projekte werden von Schülern, Eltern und Lehrern gemeinsam erarbeitet, geplant und gestaltet, so dass eine Identifikation mit dem Projekt entsteht, die die Voraussetzung für eine nachhaltige Nutzung bilden kann.

 

ERS Dillingen - Schüler entscheiden mit


An der ERS- Dillingen wurde im Februar mit der Neugestaltung der Fassaden des Schulgebäudes begonnen. Als am 28. Februar der Abbau der asbesthaltigen Eternitplatten begann, konnte man sehr schnell erkennen, dass eine Fassadenisolierung komplett fehlte, die nun aus ökologischen Gesichtspunkten und im Sinne der Zielsetzung des Projektes „KlasseSchule“ aufzubauen
galt.
Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurden von zwei Lehrkräften und 90 Schüler und Schülerinnen aus 3 Klassen in Zusammenarbeit mit Architekten, ARGE Solar und der Kreisverwaltung die Neugestaltung der Fassaden begleitet. Im Kunstunterricht wurden von den Schülern und Schülerinnen diesbezüglich Entwürfe ausgearbeitet und vorgestellt. Die Schüler und Schülerinnen wurden während dieser Zeit auch mit in die Planung in verschiedenen Gremien (Schulleitung, Architekt und Steuerungsgruppe) in die Planung mit einbezogen und konnten so Ihre selbst entwickelten Ideen (Entwürfe für die neue Fassade) mit einbringen und auch die
Entscheidung über die Auswahl der neuen Fassade mittragen. Durch diese pädagogische Maßnahme setzten sich, nach Aussage der beteiligten Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler mit Interesse mit der kreativen Seite der Fassadengestaltung auseinander. Zusätzlich erarbeiteten Sie sich durch die Partizipation in die Planungs- und Steueurungsgremien verschiedene Gestaltungskompetenzen wie Planungs- und Vernetzungskomeptenzen, die Fähigkeit zur Kooperation sowie die Fähigkeit sich und andere zu motivieren.
Dieses Interesse und die Möglichkeit, die eigene Schule mitgestalten zu können, soll auch weiterhin bestehen bleiben, indem eine Fläche der Fassade immer wieder von nachfolgenden Klassen neu gestaltet werden kann.


 

 

 

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